Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP)

Werden durch ein Bauvorhaben Eingriffe in Natur und Landschaft im Sinne der naturschutzfachlichen Eingriffsregelung (§ 14 Bundesnaturschutzgesetz – BNatSchG) verursacht, ist in der Regel im Genehmigungsverfahren oder im Rahmen eines Bebauungsplanes ein Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP) zu erstellen. Als Eingriffe gelten z.B. die Befestigung von Flächen, eine Neubebauung und / oder das Entfernen von Gehölzen im planungsrechtlichen Außenbereich. Neben den Belangen des Naturhaushalts berücksichtigt die Eingriffsregelung auch das Landschaftsbild.

Wesentliche Inhalte des Landschaftspflegerischen Begleitplanes sind die Ermittlung des Eingriffs und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen zur Kompensation. Dabei kann die Kompensation durch ökologische Maßnahmen auf eigenen Flächen im räumlichen und funktionalen Zusammenhang zum Eingriff oder durch den Erwerb von Ökopunkten erfolgen. Bei der Berechnung finden je nach Kommune unterschiedliche Bewertungsverfahren Anwendung.

Der Landschaftspflegerische Begleitplan besteht aus einem Erläuterungsbericht sowie einem Bestands- und einem Vorhaben- / Maßnahmenplan. Diese Unterlagen sind Bestandteil des Genehmigungs- oder Bauleitplanverfahrens. Das Ergebnis eines LBPs bildet nach Prüfung durch die Untere Naturschutzbehörde - zusammen mit dem positiven Bescheid des Bauantrags - eine rechtsverbindliche Genehmigung Ihres Vorhabens.

Wir bieten Ihnen im Rahmen der Erstellung von Landschaftspflegerischen Begleitplänen maßgefertigte Planlösungen für Ihr Bauvorhaben an. Bei der Maßnahmenplanung berücksichtigen wir Ihre räumlichen Gegebenheiten und Anforderungen. Die Planungen werden im Vorfeld mit Ihnen, sonstigen beteiligten Planern und den zuständigen Fachämtern abgestimmt.

 

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